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Alexander Seidl

Trampolin: Hüpf-Spaß im Garten ohne Risiko

Inhaltsverzeichnis

Welches Trampolin kommt für den Garten in Frage?

Anbieter für Outdoor Trampoline gibt es natürlich jede Menge. Und auch im Internet finden sich diverse Tests und Empfehlungen. Da ein Trampolin im Garten meistens von Kindern genutzt wird oder aber für sportliche Aktivitäten von Erwachsenen, sollte es auch dafür geeignet sein. Was ein gutes Trampolin ausmacht:

  • Eine gute Größe: Natürlich sagen Kinder: Je größer, desto besser. Und da haben sie nicht ganz unrecht. Da sie meistens nicht allein, sondern mit einem weiteren Kind auf dem Trampolin hüpfen, sollte es nicht zu klein sein. Kleine Trampoline erhöhen die Gefahr von Verletzungen. Trotzdem sollte ein Trampolin natürlich auch genügend Platz im Garten haben und weder in eine Ecke gequetscht werden, noch zu nah an Mauern, der Straße oder am Nachbargrundstück stehen. Empfehlenswert ist eine Größe mit einem Durchmesser von drei Metern, größer ist natürlich immer besser.
  • Eine gute Federung: Hier gibt es Ausführungen mit und ohne Metallfedern. Da Metall häufig wehtut, wenn man draufspringt, sollte man entweder nach einem Trampolin ohne Metallfedern suchen oder schauen, dass die Federung mit Stoff ummantelt ist.
  • Netz und ein guter Zugang: Das Netz sollte natürlich vor allem gut halten – selbst wenn mal ein Kind dagegen fliegt. Es braucht also eine gute Festigkeit. Zudem sollte es nicht zu grobmaschig sein, damit sich niemand verfängt. Eine kleine Leiter und ein verschließbarer Zugang – möglichst mit zwei Verschlüssen, wie Klett- und Reißverschluss – erleichtern das Betreten des Trampolins und machen es sicher. Achten Sie darauf, dass der Zugang immer verschlossen ist, wenn gesprungen wird, damit kein Kind hinausfällt.
  • Belastbare Sprungmatte: Da ein Trampolin einer hohen Belastbarkeit ausgesetzt ist, sollte es mit einer guten Standfestigkeit und einer hochwertigen Sprungmatte aufwarten. Die Sprungmatte sollte zudem bestmöglich verbunden sein mit dem Rahmen.
  • Fester Aufbau: Gleich vorweg – die erste Montage eines Trampolins ist oft kein ganz einfaches Unterfangen. Mit einer guten Anleitung schaffen es aber auch Laien und später wird das Ab- und Aufbauen leichter. Das Trampolin sollte dabei gut verarbeitet sein und nach dem Aufbau weder wackeln noch klappern.
  • Gute Qualität: Natürlich ist ein Trampolin kein Schnäppchen. Es lohnt sich dennoch auf eine gute Qualität zu achten, da es meistens lange Jahre genutzt wird und sehr starken Belastungen ausgesetzt ist.

Wie teuer ist ein Trampolin für draußen?

Hier gibt es natürlich eine große Preisspanne – je nach Qualität und Größe. Trampoline Outdoor liegen etwa zwischen 300 bis 800 Euro. Für besonders große und gut bewertete kann man sogar bis zu 1.300 Euro auf den Tisch legen. Informieren Sie sich vor dem Kauf über unterschiedliche Tests und ihre Testsieger. In manchen Geschäften sind auch Trampoline aufgebaut, die Sie ausprobieren dürfen. Achten Sie hierbei auch auf das Maximalgewicht, welches das Trampolin aushalten kann. Zehn Kinder auf einem Trampolin wird auch eine starke Sprungmatte nur schwer aushalten können, abgesehen davon sollten ohnehin nie mehr als zwei Kinder gleichzeitig springen, damit es nicht zu Unfällen kommt.

Sollte ich ein Trampolin in die Erde eingraben?

In der Regel sind Trampoline nicht dafür gemacht, im Boden eingegraben zu werden – es sei denn, es handelt sich um ein spezielles Trampolin, das sogenannte Inground oder Flatground Trampolin mit verkürzten Beinen, das in den Boden eingelassen wird. Die Sprungmatte ist hierbei also fast ebenerdig, ein Netz gibt es nicht.

Ein normales Trampolin, das für den Garten aufgebaut wird, hat hingegen Füße. Diese sind nicht dafür ausgelegt, vergraben zu werden. Das Eingraben kann eher dazu führen, dass sie rosten. Wenn Sie trotzdem Ihr normales Trampolin eingraben wollen, benötigen Sie eine tiefere Grube als das Trampolin breit ist. In dieser müssen die Füße des Trampolins Platz haben. Dient das Eingraben dazu, dem Trampolin mehr Standfestigkeit und damit Sicherheit auch in stürmischen Zeiten zu geben, so sei hier noch eine andere, sehr effektive Alternative genannt: Die Verankerung der Trampolin-Füße im Boden.

Wie mache ich ein Trampolin sturmsicher?

Regen, Wind, Sturm – Trampoline im Garten müssen vielen Wettereinflüssen standhalten. Dabei reichen schon geringe Windgeschwindigkeiten aus, um das Gartentrampolin zu bewegen oder zu verschieben. Sicherheitsnetze und eine leichte Bauweise unterstützen dies noch weiter. Wenn der Wind dann sogar zum Sturm wird, kann das Trampolin im schlimmsten Fall abheben und Häuser, Autos oder gar Menschen treffen und verletzen oder beschädigen.

Um Unfälle und Streitigkeiten mit Versicherungen von vornherein zu verhindern, sollten Sie deshalb auf eine gute Absicherung Ihres Trampolins achten. Eine einfache und günstige Sicherung sind beispielsweise Sandsäcke. Sie können mithilfe von Gurten mit dem Gartentrampolin verbunden werden. Manche Trampoline haben auch U-förmige Beine, auf die die Säcke gelegt werden können. So günstig diese Variante aber auch ist, sie ist nicht unbedingt die beste, da Säcke verrutschen, aufweichen oder herunter- oder umfallen können.

Besser sind deshalb Bodenanker und Spanngurte. Die Bodenanker oder Einschraubhaken aus verzinktem Stahl oder Edelstahl sind dabei spiralförmig, ähnlich einem Korkenzieher, so dass sie per Hand in das Erdreich gedreht werden können. Das obere Ende ist zu einer Schlaufe gebogen. Mithilfe von Spanngurten oder Spanngummis (Gepäckspanner), können die zu einem Haken gebogenen Erdankerköpfe dann mit dem Trampolinrahmen verbunden werden.

Auch Abdeckplanen eignen sich zur Sturmsicherung, da sie ebenfalls mithilfe von Bodenankern und Gurten befestigt werden und damit Trampolin und Boden miteinander verbinden. Dabei schützen die Abdeckplanen das Trampolin zusätzlich vor UV-Strahlung, Regen und Schnee.

Wer ganz sicher gehen will, dass das Trampolin bei Sturm nicht davongerissen wird, der sollte das Trampolin allerdings am besten abbauen. Abgebaut und auseinandergenommen lässt es sich gut in einem Gartenhäuschen oder Keller verstauen und dann wieder aufbauen, wenn der Sturm vorbei ist.

Kann ich das Trampolin auch im Winter stehenlassen?

Theoretisch können Trampoline auch im Winter draußen stehen. Eine Abdeckplane wie bei Balkonmöbeln schützt das Trampolin gegen Regen und Schnee. Wenn die Temperatur allerdings unter -10 Grad rutscht, kann beispielsweise der Randschutz des Trampolins spröde werden oder sogar einreißen. Es ist ähnlich wie bei Terrassenmöbeln: Länger schön bleibt das Trampolin, wenn man es im Winter einlagert.

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