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Umziehen mit Katze: So wird das neue Heim zur Wohlfühloase!

Inhaltsverzeichnis

Neue Wohnung katzensicher ausstatten!

Safety first: Das gilt für den eigentlichen Umzug und natürlich auch für das neue Zuhause von Katze und Mensch. Befindet es sich nicht im Erdgeschoss, sollten die Fenster mit einer Fenstersicherung versehen oder mit Katzennetzen gesichert werden. Wem das zu viel Aufwand ist, muss zumindest sicherstellen, dass das Haustier jeweils in einen anderen Raum gebracht werden kann, wenn gelüftet wird. Auch bei einem etwaigen Balkon ist eine Absicherung essenziell, damit es nicht zu Unfällen und damit einhergehend zu Verletzungen allzu wagemutiger Vierbeiner kommt. Um den Balkon katzensicher zu machen, kann man auf spezielle Katzennetze zurückgreifen, die im Handel in verschiedenen Größen, Stärken und Ausführungen erhältlich sind. 

Gut zu wissen: 

Wer die Ausstattung vorab mit dem Vermieter oder der Hausverwaltung abstimmt, erspart sich den Aufwand, später möglicherweise Veränderungen vornehmen zu müssen. Giftige Pflanzen sind auf dem Balkon tabu; außerdem sollte er nicht für die Aufbewahrung von Pfandflaschen, Reinigungsmitteln oder ähnlichem genutzt werden. Ist der Balkon auf diese Weise gesichert, kann er eine tolle Alternative zum Freigang darstellen: Die Samtpfote kann sich die Sonne auf den Pelz scheinen und den Wind um die Nase wehen lassen, neue Gerüche und Geräusche genießen und Straßenverkehr, Vögel und Insekten beobachten – Open-Air-Kino für Katzen! 

Für drinnen gelten ähnliche Vorsichtsmaßnahmen: Werkzeuge, Arbeitsmaterial und Putzmittel, die noch von der Renovierung herrühren, müssen sicher weggeräumt werden, bevor die Katze ihr neues Reich bezieht. Dass, wie auch in der alten Wohnung, keinerlei giftige Zimmerpflanzen herumstehen und auch die Möbel katzensicher sein sollten, versteht sich für erfahrene Katzeneltern von selbst.

So gewöhnt sich die Katze schnell ans neue Zuhause

Damit die Katze sich schnell eingewöhnt und wohlfühlt, sollte das vertraute Katzen-Mobiliar wie Kratzbaum und Katzenklo, Schlafplatz und Näpfe unbedingt mit ihr umziehen. Auch wenn Katzenbesitzer:innen vielleicht gern die Gelegenheit zur Anschaffung neuen und schöneren Katzen-Zubehörs nutzen würden, nimmt man davon direkt nach dem Umzug besser Abstand: Vertraute Gegenstände, die den Geruch der Katze an sich tragen, erleichtern der Fellnase die Umstellung. 

Katzen sind standorttreue Gewohnheitstiere, sodass ein Umgebungswechsel immer Stress bedeutet. Je mehr altbekannte Dinge den Stubentiger in der neuen Wohnung erwarten, umso geringer ist dieser Stress. Aus diesem Grund sollten auch weiterhin das gewohnte Katzenfutter und Katzenstreu verwendet werden. Letzteres kann ebenso wie die Platzierung der vertrauten Katzentoilette an einem ruhigen Ort verhindern, dass es zu Verhaltensauffälligkeiten wie Harnmarkieren kommt. 

Ergänzend zum bekannten Katzen-Zubehör können neue, spannende Möbel und Spielzeuge angeboten werden: Catwalks an den Wänden laden zur Erkundung des neuen Territoriums ein, erhöhte Sitzplätze dienen als attraktive Aussichtsstationen zur Überwachung des Geländes und Katzenspielzeuge mit Katzenminze oder Baldrian steigern ganz allgemein das Wohlbefinden. Übrigens: Wie lange Katzen brauchen, um sich einzugewöhnen, ist von Tier zu Tier verschieden. Junge, neugierige Katzen akzeptieren eine neue Umgebung wesentlich schneller als ältere Tiere, die vielleicht schon Jahrzehnte in der alten Wohnung gelebt haben. Ist der Stubentiger sehr ängstlich, kann es hilfreich sein, ihm ein ruhiges Zimmer zur Eingewöhnung zu bieten, in das er sich bei Bedarf zurückziehen kann und zu dem nur der Lieblingsmensch Zutritt hat.

Im neuen Zuhause: Darauf sollte man bei Freigängern achten

Wenn die Katze vor dem Umzug Freigang genießen durfte, sollte das auch im neuen Domizil möglich sein. Allerdings ist es ratsam, die Katze erst dann vor die Haustür zu lassen, wenn sie sich im neuen Zuhause eingewöhnt hat. 

Die ersten Streifzüge im neuen Revier sollten kürzer gehalten und am besten in Begleitung des Menschen unternommen werden. Außerdem gilt: Vor dem Freigang die Samtpfote nicht allzu üppig füttern, dann führt der Hunger sie zuverlässig an den gefüllten Napf im neuen Heim zurück. Nach und nach können die Exkursionen länger werden, bis die Katze die neue Umgebung kennengelernt hat, sich gut orientieren kann und problemlos allein zurückfindet.

Sofern Freigänger noch nicht gechippt und registriert sind, sollte dies spätestens vor dem ersten Ausflug am neuen Standort erfolgen, damit das geliebte Tier im Fall des Falles schnell zurückgebracht werden kann. Ist, aus welchem Grund auch immer, nach dem Umzug kein Freigang mehr möglich, muss dem Tier ein katzensicherer Balkon als Ausgleich zur Verfügung gestellt und die neue Wohnung mit Catwalks, Kratzbäumen und vielen Verstecken so katzengerecht und abwechslungsreich wie möglich eingerichtet werden. Außerdem können Katzeneltern auch versuchen, ihren Schützling an Geschirr und Leine zu gewöhnen, um mit ihm zusammen auf Expedition zu gehen. Ob die Katze dies akzeptiert, kann nicht garantiert werden – einen Versuch ist es jedoch allemal wert. 

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