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Alexander G. Seidl

Schnellwachsende Bäume: Welche gibt es?

Inhaltsverzeichnis

Baum für den Garten – worauf ist beim Kauf zu achten?

Bevor ein Baum für den eigenen Garten gekauft wird, sind in einem ersten Schritt die vorhandenen Gegebenheiten zu analysieren:

  • Wieviel Platz ist vorhanden?
    In kleineren Gärten nehmen größere Bäume automatisch mehr Platz ein, wodurch dieser in vielen Fällen nicht mehr genutzt werden kann. In großen Gärten sind auch sehr große Bäume gut untergebracht.
  • Wieviel Aufwand soll aufgewendet werden?
    Es ist zu beachten, dass verschiedene Bäume unterschiedlich viel Aufwand und Pflege benötigen. So gibt es beispielsweise Bäume, die viel Laub verlieren, das automatisch mehr Arbeit mit sich zieht.
  • Soll er Schatten spenden?
    Manche Bäume werden zwar hoch, spenden jedoch wenig bis kaum Schatten. Dies ist beim Kauf zu beachten.
  • Welches Wurzelwerk besitzt der Baum?
    Bäume können flaches oder tiefes Wurzelwerk besitzen. Bei Bäumen mit flachem Wurzelwerk ist darauf zu achten den Baum nicht zu nah an Mauerwerken oder Beeten zu pflanzen, da er hier zu Schäden führen können.
  • Welche Bäume entsprechen dem eigenen Geschmack?
    Sobald die Gegebenheiten geklärt sind, können verschiedene Baumarten in die engere Auswahl wandern. Hier entscheidet letztendlich der eigene Geschmack, welcher Baum für den eigenen Garten geeignet ist. Manche präferieren zum Beispiel Nadelbäume ohne Blüten, während andere blühende Bäume bevorzugen.

Grundsätzlich sollte der Kauf eines Baumes gut durchdacht sein, damit die Entscheidung zu einem späteren Zeitpunkt nicht bereut wird.

3 schnellwachsende Nadelbäume

Es gibt viele unterschiedliche schnellwachsende Bäume. Hier ist zu beachten, dass diese meist viele Nährstoffe benötigen und aus diesem Grund regelmäßig zu gießen und zu düngen sind. Im Folgenden sind drei schnellwachsende Nadelbäume aufgelistet.

Atlas-Zeder: Nadelbaum mit blaugrünen Nadeln

Der Atlas-Zeder kann mehrere Meter groß werden und hat ein Wachstum von 30 bis 50 Zentimeter pro Jahr. Der Baum ist sehr pflegeleicht und besitzt nur wenige Ansprüche an seinen Standort. Die Nadeln des Atlas-Zeders stechen mit ihrer blaugrünen Färbung deutlich hervor. Je nach Art des Baumes kann die Farbe noch stärker ausgeprägt sein.

Douglasie: Robust und pflegeleicht

Die Douglasie wächst pro Jahr genau wie die Atlas-Zeder 30 bis 50 Zentimeter, kann jedoch deutlich als der Atlas-Zeder höher werden. Sie ist sehr pflegeleicht und hält verschiedensten Wetterbedingungen stand. Zudem besitzt die Douglasie eine ausgeprägte Robustheit gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Im Gegensatz zu anderen Baumarten benötigt sie besonders in den ersten Jahren eine ausgeprägtere Pflege.

Urweltmammutbaum: Einfacher Nadelbaum

Beim Urweltmammutbaum handelt es sich um einen der wenigen Nadelbäume, der im Herbst seine Nadeln abwirft. Er gehört zu den Zypressengewächsen und kann bis zu 35 Meter groß werden. Jährlich wächst er mit 60 bis 100 Zentimetern besonders schnell. Der Urweltmammutbaum ist sehr pflegeleicht und bevorzugt einen sonnigen Standort. Er wird trotz seiner Höhe nicht besonders breit, weshalb er im Garten nicht zu viel Platz wegnimmt.

6 schnellwachsende Laubbäume

Laubbäume sind besonders im eigenen Hausgarten sehr beliebt. Im Gegensatz zu Nadelbäumen spenden sie aufgrund ihrer dichten Krone meist mehr Schatten. Zudem verströmen sie ein kühles, angenehmes Klima.

Blauglockenbaum: blühender Kaiserbaum

Der Blauglockenbaum, auch Kaiserbaum genannt, ist besonders aufgrund seiner Blüten bekannt. Hat der Baum ein Alter von sechs bis 10 Jahren erreicht, fängt er an blauviolett zu blühen. Dies kann den Garten aufwerten. Der Blauglockenbaum ist aus China bekannt und kann bis zu 15 Metern groß werden. Jährlich wächst er zwischen 40 und 70 Zentimetern. Er bevorzugt einen sonnigen und warmen Platz, damit sich seine rundliche Krone gut ausbilden kann.

Esche: Besonders tierlieb

Die Esche kann eine Größe von bis zu 12 Metern erreichen. In jungen Jahren wächst sie besonders schnell. Sonst beträgt ihr Wachstum etwa 30 bis 50 Zentimeter im Jahr. Es gibt viele unterschiedliche Sorten der Esche. Einige sind besonders resistent gegenüber Erkrankungen und Pilzbefall. Während die Esche im Winter ihr Laub abwirft, entstehen in den kälteren Jahreszeiten Früchte, die Vögeln als Nahrungsquelle dienen.

Japanische Nelkenkirsche: Rosafarbener Hingucker

Die japanische Nelkenkirsche kommt aus dem asiatischen Raum und ist besonders aufgrund ihrer ausgeprägten rosafarbenen Blüte bekannt. Diese sind nicht nur schöne Hingucker, sondern auch ein Wohlfühlort für verschiedenste Insekten. Die japanische Nelkenkirsche kann bis zu 10 Meter groß werden und wächst jährlich zwischen 50 und 70 Zentimetern.

Bambus: Boho-Stil im Garten

Der Bambus, der genau genommen zu den Gräserpflanzen gehört, kann sich ähnlich entwickeln wie ein Baum und wächst besonders schnell. Viele greifen zum Bambus, um dem eigenen Garten das gewisse Extra zu verleihen oder den Boho-Stil etwas aufleben zu lassen.

Essigbaum: Der Stadtbaum

Der Essigbaum kommt aus Nordamerika und ist durch seine ausgeprägte rote Verfärbung im Herbst bekannt. Er hat die Eigenschaft in den ersten Jahren besonders schnell zu wachsen, um auf seine Größe von etwa vier bis sechs Metern zu kommen. Er wächst jedoch nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite, was bei der Gartenplanung zwingend beachtet werden sollte. Der Essigbaum fühlt sich besonders im warmen und trocknen Klima wohl und ist aus diesem Grund besonders für ein Stadtgarten geeignet. Zudem ist er sehr pflegeleicht und robust gegenüber Krankheiten und Schädlingsbefall.

Birke: Der weiße Baum

Es gibt viele unterschiedliche Birken-Arten. Gemeinsam haben sie alle ihre weiße Rinde, die je nach Art unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Birken können Höhen von bis zu 25 Metern erreichen und wachsen jährlich zwischen 30 und 40 Zentimeter. Da sie hauptsächlich in die Höhe und weniger in die Breite wächst, sind sie auch für den privaten Garten gut geeignet. Besteht dennoch etwas mehr Platz können sie in Gruppen angepflanzt werden, wodurch ihre Wirkung noch stärker zur Geltung kommt.

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