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Ratgeber Eigenheim: Welche Versicherungen sind für Bauherren ratsam?

Inhaltsverzeichnis

Im Jahr 2023 sind die Preise für Immobilien im Rückwärtsmodus. Die hohe Inflation sowie die hohen Zinsen für Finanzierungen tragen dazu bei, dass sich derzeit einiges an den Immobilienmärkten ändert. Vor allem Personen, die bereits über ein hohes Eigenkapital verfügen, könnten von der aktuellen Situation profitieren. In der Praxis ist es schwierig, den richtigen Zeitpunkt zwischen sinkenden Immobilienpreisen und steigenden Zinsen zu treffen. Mitunter kann dies auch dazu führen, dass Finanzierungen aktuell teurer werden, als es noch 2022 sowie 2021 der Fall gewesen ist, als der Leitzins deutlich niedriger notierte.

Zeichen der Entspannung gibt es an den Zinsmärkten jedoch aktuell nicht. Sowohl die FED als auch die EZB haben signalisiert, dass die Zinsen zwar nicht mehr so stark steigen, wie in den vergangenen Monaten, jedoch weiterhin mit leichten Steigungen zu rechnen ist. Bei den Bauzinsen ist zu beobachten, dass die Zinssätze binnen kurzer Zeit angepasst werden. Wer die neue Situation auf langfristige Finanzierungen über 10 oder 15 Jahre prognostiziert wird feststellen, dass der Traum vom Eigenheim mitunter sehr viel teurer werden kann.

Baukredit abgeschlossen: Welche Risiken sind zu berücksichtigen?

Wenn der Baukredit abgeschlossen ist, haben viele Menschen das Ziel, diesen durch monatliche Ratenzahlungen sowie durch jährliche Sonderzahlungen schnell abzutragen. Zu wissen ist dabei, dass oftmals eine Person im Haushalt in vielen Fällen das höchste Einkommen hat und somit das finanzielle Risiko bei dieser Person liegt. Das Risiko, dass z.B. der Jobverlust oder gar die Berufsunfähigkeit eintreten und die Immobilie nicht mehr finanziert werden kann, ist definitiv zu beachten. Es gibt Fälle, in denen Menschen ihre Immobilie aufgrund von Berufsunfähigkeit nicht mehr finanzieren konnten und zum Veräußern der Immobilie gezwungen gewesen sind.

Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann hier eine Sicherheit darstellen, die definitiv durchdacht werden sollte. Wenn in der Praxis aufgrund von Berufsunfähigkeit kein Einkommen mehr erzielt werden kann, ist es möglich, dass die Renten und Erträge aus der Berufsunfähigkeitsversicherung genutzt werden, um das eigene Leben zu finanzieren und um die Immobilie weiter halten und abbezahlen zu können.

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer Berufsunfähigkeit?

Laut Statistik sind es bis zu 25% der Menschen, die von einer Berufsunfähigkeit betroffen sein können. In vielen Fällen sind es Erkrankungen psychologischer oder nervlicher Natur, die dazu führen, dass die Berufsunfähigkeit eintritt. Zu den Nervenerkrankungen zählen zum Beispiel Multiple Sklerose sowie als auch Parkinson oder ALS. Auch Krebs ist ein Grund, weshalb Menschen ihrem Beruf nicht mehr nachgehen können.

Wenn rechtzeitig eine Berufsunfähigkeit mit den entsprechenden Rentenbezügen abgeschlossen worden ist, dass dies einen effektiven Schutz vor Problemen darstellen.

Immobilienangebot 2023: Wo sinken die Preise für Immobilien bereits?

Bereits im ersten Quartal des Jahres 2023 wird deutlich, dass die hohe Zinslasten dazu führen, dass die Preise für Immobilien stark sinken. In Deutschland sind es beispielsweise Preise für Ferienobjekte an der Nordsee sowie an der Ostsee, die inzwischen deutlich preisgünstiger geworden sind. Wer 2022 für ein Ferienhaus an der Nordsee in Ostfriesland noch Kaufpreise zwischen 220.000 und 300.000 Euro gesehen hat, findet heute erstmals seit langer Zeit Preise im Bereich 150.000 bis 200.000 für entsprechende Objekte.

Zu beobachten ist, dass das Angebot auf dem Immobilienmarkt steigt und dass die Objekte länger inseriert sind. Das führt dazu, dass die Preise sinken und die Käufer eher in der Position sind, über den Kaufpreis zu verhandeln. Viele Käufer sind auch darauf angewiesen, dass sie niedrigere Kaufpreise zahlen, da die hohe Zinslast sonst den Kauf einer Immobilie kaum mehr möglich machen lässt. Es dürfte im Jahr 2023 dazu kommen, dass die Preise für Immobilien auf breiter Front noch weiter sinken. Sofern die Zinsen bis zur Mitte des Jahres 2023 weiter steigen, ist davon auszugehen, dass noch mehr Objekte lange auf dem Markt inseriert bleiben werden.

Problematisch könnte es auch in ein paar Jahren werden, wenn die Zinsbindungen der Verträge auslaufen, die vor 5 bis 10 Jahren abgeschlossen worden sind. Wer jetzt eine Anschlussfinanzierung benötigt, muss mitunter sehr viel tiefer in die Tasche greifen, als es noch 2020 der Fall gewesen ist. Das könnte die eine oder andere Finanzierung definitiv in eine Schieflage bringen und dazu führen, dass weitere Objekte auf dem Markt angeboten werden.

In manchen Situationen ist es wichtig den richtigen Experten an seiner Seite zu wissen. Besonders, wenn es um etwas so Wertvolles, wie eine Immobilie geht. Der örtliche Immobilienmakler beantwortet gerne Ihre Fragen.

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